Unsere Qualitäten  

Betreuungskonzept und Leben in der Wohngruppe

Ein Schwerpunkt „der alltägliche Lebensraum“ der Bewohnerinnen und Bewohner

 

Ältere Frau und älterer Mann lesen Zeitung
Normalität leben im Wohnraum des Mohnblumenweges:
Anna Pfefferler und Franz Obermeier bei der
morgendlichen Zeitungsrunde

In unserem Seniorenheim leben von Jahr zu Jahr mehr demenzkranke Menschen. Deshalb wird eine spezielle Betreuung dieser Personen immer wichtiger.
Wir schaffen vor allem Betreuungsangebote in den Wohnbereichen unseres Seniorenheimes. Dort, wo die Menschen leben, werden sie gefördert: zum Beispiel durch Biografiearbeit oder basale Stimulation, also Anregung von Körper- und Sinneserfahrungen. Lebensgeschichte und –alltag sowie die individuellen Bedürfnisse unserer Heimbewohnerinnen und Heimbewohner stehen im Mittelpunkt. Dadurch wollen wir ihnen ermöglichen, an einer lebendigen Hausgemeinschaft teilzunehmen.
Viel Raum nehmen Mahlzeiten, Gespräche und persönliche Begleitung ein. Unterhaltungen über die Jahreszeit, kirchliche Feiern, gemeinsames Singen und Bewegungsübungen bieten wir situationsgerecht an. Einzelbetreuungen wie Massagen, beruhigende Übungen für bettlägerige Menschen in den Zimmern mit einem „Snoezelenwagen“ erweitern das Betreuungsspektrum.

Darüber hinaus gibt es weitere Angebote (Veranstaltungen ): unter anderen spezielle Gymnastik, Musizieren, Besuche von verschiedenen Gruppen, jahreszeitliche Feste, monatliche Ausflüge und religiöse Anregungen. Sie sprechen auch die bei uns lebenden rüstigen Seniorinnen und Senioren an. Denn auch sie wollen wir nicht aus den Augen verlieren. Auch hier freuen wir uns jederzeit über die Unterstützung von Ehrenamtlichen (Ehrenamtliche Mitarbeit ).

Unsere Einrichtung und unser Caritasverband arbeiten mit der Katholischen Akademie für Pflegeberufe in Regensburg zusammen: Bei einer Fortbildung „Gerontopsychiatrische Pflege“ wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult: Pflegerinnen und Pfleger genauso wie Reinigungskräfte, Hausmeister und Angestellte in der Küche. Denn auch sie haben engen Kontakt zu den betroffenen alten Menschen.
Wichtig ist zudem: In unserem Senioren- und Pflegeheim beginnt die Begleitung neuer Bewohnerinnen und Bewohner bereits in deren häuslicher Umgebung. Daher besuchen wir sie zuerst zu Hause, um sie dort kennen zu lernen. Während des Aufenthaltes sind dann bestimmte Pflegekräfte für den alten Menschen da. Diese „Bezugspflege“ ermöglicht eine besondere persönliche Beziehung.