Geschichte
Das Caritas Seniorenheim “Haus Bruder Balthasar Werner“ wurde 1975, nach Schließung des örtlichen Krankenhauses, errichtet. Es war damals ein großes Anliegen der Vertreter der Stadt und Pfarrgemeinde, dass in Dietfurt eine soziale Einrichtung entsteht.
Benannt ist die Einrichtung nach Balthasar Werner, einem Sohn der Stadt Dietfurt, der als Bruder im Franziskanerkloster München lebte und im 2.Weltkrieg bei einem Bombenangriff ums Leben kam.
Bis November 1996 war die Leitung des Hauses in der Verantwortung von Schwestern der Ordensgemeinschaft „Barmherzigen Schwestern
vom heiligen Vinzenz von Paul“.
Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul mit dem Mutterhaus in München ist eine Ordensgemeinschaft,
in der sich Frauen zusammengeschlossen haben, um nach dem Vorbild des heiligen Vinzenz von Paul und der heiligen Luise von
Marillac zu leben. Auf diese beiden Ordensheiligen gehen die Wurzeln dieser christlichen Gemeinschaft zurück. Mit Sr. Maria Gilduina Schmidschneider wurde im Januar 1997 die letzte Oberin des Dietfurter Altenheimes in das Mutterhauses „St. Katharina Labóure“ zurückberufen.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage: www.barmherzige-schwestern-muenchen.de
Die Einrichtung wurde 1975 als Seniorenwohnheim erbaut. Mit den Jahren nahm die Anzahl pflegebedürftiger Menschen im Haus zu. Daher wird das Haus ab 2007 in ein modernes Pflegeheim umgebaut: Auf allen Etagen entstehen Wohnbereiche mit Küchen, die eine Betreuung der Hausgäste in familiären Gruppen ermöglicht. Zudem werden die Bäder barrierefrei gestaltet und ein seniorengerechtes Farb-/Einrichtungskonzept umgesetzt.
Nach dem Umbau stehen in der familiären Einrichtung 47 Einzel- und 4 Doppelzimmerplätze zur Verfügung. Zu den 52 Heimplätzen
für vollstationäre (dauerhafte) Pflege, werden 2 Kurzzeitpflegeplätze geschaffen.
Im Jahre 2000 nahm die Einrichtung mit Erfolg an dem Pilotprojekt „Gütesiegel für Pflegeeinrichtungen in Bayern“ teil.
